Wonach Hafis verlanget

by Georg Friedrich Daumer (1800–1875) · 1846 German

CLXXIV.

Wonach Hafis verlanget
Nur er allein und Gott im Himmel weiß es;
Denn ihm allein vertraut er
Sein schwaches Herz, sein sündiges, sein heißes.

Und nicht allein verzeihet
Der Gütige, nein, schonet auch und schweiget;
Nicht Menschen und nicht Engeln
Sagt er davon ein Wörtchen nur, ein leises.

More poems by Georg Friedrich Daumer

All poems by Georg Friedrich Daumer →