Wie die Tage macht der Frühling

by Heinrich Heine

     Wie die Tage macht der Frühling Auch die Nächte mir erklingen; Als ein grünes Echo kann er Bis in meine Träume dringen.

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     Nur noch mährchensüßer flöten

Dann die Vögel, durch die Lüfte Weht es sanfter, sehnsuchtwilder Steigen auf die Veilchendüfte.      Auch die Rosen blühen röther,

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Eine kindlich güldne Glorie

Tragen sie, wie Engelköpfchen Auf Gemälden der Historie –

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     Und mir selbst ist dann, als würd’ ich

Eine Nachtigall und sänge

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Diesen Rosen meine Liebe,

Träumend sing’ ich Wunderklänge –      Bis mich weckt das Licht der Sonne, Oder auch das holde Lärmen Jener and’ren Nachtigallen,

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Die vor meinem Fenster schwärmen.

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