Wie die Nelken duftig athmen

by Heinrich Heine

     Wie die Nelken duftig athmen! Wie die Sterne, ein Gewimmel Goldner Bienen, ängstlich schimmern An dem veilchenblauen Himmel!

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     Aus dem Dunkel der Kastanien

Glänzt das Landhaus, weiß und lüstern, Und ich hör’ die Glasthür klirren Und die liebe Stimme flüstern.      Holdes Zittern, süßes Beben,

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Furchtsam zärtliches Umschlingen –

Und die jungen Rosen lauschen, Und die Nachtigallen singen.

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