Weihnachten

by Joseph von Eichendorff

[603] Weihnachten. Markt und Straßen stehn verlassen, Still erleuchtet jedes Haus, Sinnend geh’ ich durch die Gassen, Alles sieht so festlich aus.

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An den Fenstern haben Frauen

Buntes Spielzeug fromm geschmückt, Tausend Kindlein stehn und schauen, Sind so wunderstill beglückt. Und ich wandre aus den Mauern

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Bis hinaus in’s freie Feld,

Hehres Glänzen, heil’ges Schauern! Wie so weit und still die Welt! Sterne hoch die Kreise schlingen, Aus des Schneees Einsamkeit

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Steigt’s wie wunderbares Singen –

O du gnadenreiche Zeit!

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