Versunkenes Träumen

by Kurt Tucholsky

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Versunkenes Träumen

Lieblich ruht der Busen, auf dem Tisch, jener Jungfrau, welche rosig ist und frisch. Ach, er ist so kugelig und gerundet, daß er mir schon in Gedanken mundet.

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Heil und Sieg dereinst dem feinen Knaben,

dem es freisteht, sich daran zu laben. Jener wird erst stöhnen und sich recken; aber nachher bleibt er sicher stecken. Heirat, Kinder und ein häusliches Frangssäh –

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nichts von Liebesnacht und jenem Kanapee …

Ich hingegen sitz bei ihren Brüsten, und – gedanklich – dient sie meinen Lüsten. Doch dann steh ich auf und schlenkre froh mein Bein, schiebe ab,

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bin frei –

und lasse Jungfer Jungfer sein! –

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