Und als ich so lange, so lange gesäumt
Und als ich so lange, so lange gesäumt, In fremden Landen geschwärmt und geträumt; Da ward meiner Liebsten zu lang die Zeit, Und sie nähete sich ein Hochzeitkleid,
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Und hat mit zärtlichen Armen umschlungen,
Als Bräut’gam, den dümmsten der dummen Jungen. Mein Liebchen ist so schön und mild, Noch schwebt mir vor ihr süßes Bild; Die Veilchenaugen, die Rosenwänglein,
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Die glühen und blühen, jahraus jahrein.
Daß ich von solchem Lieb konnt weichen, War der dümmste von meinen dummen Streichen.