Traum eines Neugierigen

by Charles Baudelaire

Kennst du wie ich den wolgeschmack der schmerzen Und sagt man auch von dir: der sonderling! Ich lag im tod: im liebevollen herzen War gier und schreck gemischt · ein seltsam ding.

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Nur angst und hoffnung ohne groll und klage –

Und schnell und schneller rann die schlimme uhr Und herber köstlicher ward meine plage · Mein sinn enteilte dieser erden spur. Ich war ein kind das nach dem schauspiel lüstet

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Und ob des vorhangs · der verhüllt · entrüstet

Bis endlich sich die nackte wahrheit wies: Ich war gestorben ohne staunen. schimmer Des grausen tags ging auf. was · nichts als dies! Das stück war an – ich wartete noch immer.

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