Trüber Himmel

by Charles Baudelaire

Dein auge erscheint wie umschleiert von dunstigem tau Geheimnisvoll (ist es blau oder grün oder grau?) Das wechselnd grausam · träumerisch oder verliebt Die gleichmut und blässe des himmels wiedergibt.

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Du bist wie die tage weiss und lau und verhüllt

Wo sich das bezauberte herz mit thränen erfüllt Wenn von dem wehe das unbekannt in ihnen kreist Zu wache nerven verspotten den schläfrigen geist. Zuweilen bist du den schönen wolken verwandt

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Wenn sie die sonne der nebligen zeiten entbrannt ..

Wie wirfst du dann deinen schimmer – gefeuchtete welt Von eines getrübten himmels strahlen erhellt! O werd ich – gefährliche frau und verführende luft – So lieben euren schnee und nebligen duft

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Und nehme ich aus dem himmel trostlos und kahl

Vergnügen die stechender sind als eis oder stahl?

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