An Theodor von Banville
Du hast die muse so beim haar erpackt und solche Gewalt geübt dass du für uns erschienen Mit deinen schönen herrn- und leichtsinnsmienen Ein junger bravo der sein lieb erdolche.
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Mit augen klar von früher glut vergeistet
That sich dein schöpferischer stolz genüge In bauten deren sicher kühn gefüge Uns ahnen lässt was einst die reife leistet. Dichter! uns flieht das blut aus allen poren ..
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War nicht das kleid das der zentaur beschworen
Und das des trägers qual und tod verbürgte Doch wol dreimal durchs feine gift gegangen Der rachevollen ungeheuren schlangen Die in der wiege Herkules erwürgte?