Stumme Liebe

by Felix Dörmann

Selig, willenlos dahingegeben, Ruht der schlanke Leib in meinen Armen, Und die feuchten, vollen Lippen suchen Leise die meinen. Aber keine Liebesworte schauern Aus bedrängtem Busen weich ans Ohr mir; Nur die dunklen, angstvoll großen Augen Leuchten vor Liebe. Schweigend pressen sich die heißen Hände, Sprechen sich die Geister und die Herzen, Und geheimnisvoll beschleicht die Seele Ahnung des Glücks. (S. 39)

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