Stirbt der Fuchs, so gilt der Balg

by Johann Wolfgang Von Goethe

     Nach Mittage saßen wir Junges Volk im Kühlen; Amor kam, und stirbt der Fuchs Wollt’ er mit uns spielen.

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     Jeder meiner Freunde saß

Froh bey seinem Herzchen; Amor blies die Fackel aus, Sprach: hier ist das Kerzchen.      Und die Fackel, wie sie glomm,

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Ließ man eilig wandern,

Jeder drückte sie geschwind In die Hand des andern. [109]      Und mir reichte Dorilis Sie mit Spott und Scherze;

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Kaum berührt mein Finger sie,

Hell entflammt die Kerze,      Sengt mir Augen und Gesicht, Setzt die Brust in Flammen, Über meinem Haupte schlug

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Fast die Gluth zusammen.

     Löschen wollt’ ich, patschte zu; Doch es brennt beständig; Statt zu sterben ward der Fuchs Recht bey mir lebendig.

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