Sterne mit den goldnen Füßchen

by Heinrich Heine

     Sterne mit den goldnen Füßchen Wandeln droben bang und sacht, Daß sie nicht die Erde wecken, Die da schläft im Schooß der Nacht.

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     Horchend stehn die stummen Wälder,

Jedes Blatt ein grünes Ohr! Und der Berg, wie träumend streckt er Seinen Schattenarm hervor.      Doch was rief dort? In mein Herze

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Dringt der Töne Wiederhall.

War es der Geliebten Stimme, Oder nur die Nachtigall?

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