Sorge nie, daß ich verrathe

by Heinrich Heine

     Sorge nie, daß ich verrathe Meine Liebe vor der Welt, Wenn mein Mund ob deiner Schönheit Von Metaphern überquellt.

5
     Unter einem Wald von Blumen

Liegt, in still verborgner Huth, Jenes glühende Geheimniß, Jene tief geheime Glut.      Sprühn einmahl verdächt’ge Funken

10
Aus den Rosen – sorge nie!

Diese Welt glaubt nicht an Flammen Und sie nimmt’s für Poesie.

More poems by Heinrich Heine

All poems by Heinrich Heine →