Sommer ist ’ne schöne Zeit

by Robert Burns

     Bunte Blumen giebt’s denn; Bächlein hüpft im blauen Kleid      Und ich wart’ auf den Liebsten.

5
          [125] Immer wachen, O,

               Das ist doch am betrübt’sten:           Schlafen kann ich nicht,                Ich denk’ an meinen Liebsten. Tag und Nacht im Traum,

10
     Mein Lachen, ach, wo blieb’s denn?

Schlafen kann ich nicht,      Ich denk’ an meinen Liebsten. Dunkel kommt die Nacht,      Mild die Sterne scheinen,

15
Das arme Mädchen wacht

     Und trübt das Aug’ mit Weinen.           Immer wachen, O,                Das ist doch am betrübt’sten.           Schlafen kann ich nicht,

20
               Ich denk’ an meinen Liebsten.

More poems by Robert Burns

All poems by Robert Burns →