An Selmar
Ha! dieser süße Aufruhr aller Sinnen,
Dieß Drängen, Streben, Schmachten und Zerrinnen
In heissen Thränen, die die Liebe weinet
So uns vereinet,
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Sie läßt uns nie der Ruhe Glück genießen,
Bis Herz an Herz sich wonnevoll wird schließen, Und dieses Busens ungestümes Schlagen Dir mehr wird sagen Als tausend Worte dir bezeichnen können –
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Wer kann das Unaussprechliche benennen? –