Jetzt kommen die seligen Nächte, Wo die Wellen wie Silber sprühn, Wo heimliche Mondesmächte Aus schimmernden Lilien glühn. Auf springen die Zauberschächte Und Traumesgestalten erblühn - Jetzt kommen die seligen Nächte …
Wo kühn
Die Herzen der Liebenden fließen Zusammen in schmelzendem Fluß, Sich zitternde Knospen erschließen Und Kelche sich weiten im Kuß … Geliebte, da wollen genießen Auch wir der strahlenden Geister Genuß …
Jetzt kommen die seligen Nächte, Wo im silbernen Mondenlichte Man diese süßen Gedichte Des Herzens erleben muß. (S. 155)