1.
Und du wilt nicht fahren lassen
Deinen Grimm/ O Galate!
Wilt mich uber vorges Weh'
Itzo noch beständig hassen/
Weil ich schwartz bin von Gesicht'/
Und von grossen Worten nicht?
2.
Forthin muß sich dir ergeben
Phoebus aus der Götterzunfft/
Der ist...
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1.
Phoebus/ wie hast du zernichtet
Frost und Hagel/ weil gerichtet
Sich auff uns dein Strahlen-Schein/
Alles trübe Norden-Leid/
So sich findet weit und breit/
Muß hinweg/ und gar beyseit.
2.
Itzund alles sich erhitzet/
Was erfroren/ wieder schwitzet
Ob der... -
1.
Grawsame Chloris/ doppelt ihr mir noch die Pein?
Sol ich dann stets in ewrem Haß und Feindschafft seyn?
Mindert den Zorn/ verbessert die Gunst/ erweicht den Sinn/
Dencket/ daß ich hinfort gantz ewer Ergebener bin.
2.
Höret nicht/ wie alle Bäume durch das Thal/
Alle die Winde mit mir... -
1.
Hier ist kein öder Ort in diesen öden Gründen/
Und keine Wüsteney so wüste nicht zu finden/
Die an der Grausamkeit und öder Wüsteney
Der falschen Fleurien in was zugleichen sey.
... -
1.
Komm Echo her/ ich bin schon da.
Echo. Ich bin schon da.
Verzeih mir/ daß ich dich was frage.
Echo. frage
Mein; liebt mich denn die Sylvia?
Echo. ja.
Noch eins; Und ob Sie hört die Klage?... -
1.
FIlidor nam von Liesillen
Seinen Abschied wieder Willen/
Sang mit Zehren/
Weil er muste ihrer Gunst entbehren:
Ich muß scheiden
Voller Leiden/
Weil ich nicht kan länger mit dir weyden.... -
1.
DOrt in jenem finstern Schatten/
Wo sich Furcht und Schrecken gatten/
Hab ich mir mein Grab erwählt/
Da die Stille mein beklagen
Kan vertragen/
Die sich mit sich selbsten quält.
... -
1.
Traure mit mihr liebste Herde
weil ich von dir scheiden werde!
weil die Adelmuht nicht mehr
mihr wil geben frey gehör.
2.
...