1.
Glänzende strahlen der blitzenden Jugend!
Muster der erden und wunder der welt!
Streue das leuchtende feuer der tugend
Uber dein funckelndes rosen-gezelt /
Tödte dein herze von ertzte von stein /
Wiltu nicht ganz unempfindlich mir seyn.
...
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Wie! soll ich schönes kind dich einen menschen nennen?
Dich ziert des himmels schmuck; nicht falsche pralerey;
Dein holder tugend-glanz heist endlich mich bekennen /
Daß bey dir / edles kind / was mehr als irrdisch sey.
Der Götter angesicht hat dich ganz eingenommen /
In... -
Weg mit Venus/ mit Helenen
Und mit Tausend andern Schönen/
Die so groß beruffen seyn/
Und wovon so viel zu lesen.
Was sie alle sind gewesen/
Das ist Mariann/ allein.
2.
Weg Apelles/ weg... -
Ein haar so kühnlich trotz der Berenice spricht /
Ein mund / der rosen führt und perlen in sich heget /
Ein zünglein / so ein gifft vor tausend herzen träget /
Zwo brüste / wo rubin durch alabaster bricht /
Ein hals / der schwanen-schnee weit weit zurücke sticht
Zwey... -
Es wird der bleiche tod mit seiner kalten hand
Dir endlich mit der zeit umb deine brüste streichen /
Der liebliche corall der lippen wird verbleichen;
Der schultern warmer schnee wird werden kalter sand /
Der augen süsser blitz / die kräffte deiner hand /
Für welchen... -
(Aus den "Rosen")
Schönheit
Die güldnen Rosen sind die Sonnen grüner Felder;
Die Sonn' hingegen ist des... -
XXVII.
Alamanna/
Schönste meiner Schönen/
laß mich deine Zier
rühmen hier
mit verliebtem Sehnen
Alamanna!
Alamanna/
schöne Frühlings-Blume/
du bist weiß und roth/
hilff aus Noth/
dir zu deinem Ruhme/
Alamanna!... -
1.
Filidor lag in dem Schatten/
wo der gelbe Pregel-fluß
durch Prutenens braune Matten
ziehet seinen leisen Guß/
da befielen ihn die Grillen
von der falschen Erotillen.
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