’s Gretle a’ der Kunkel

by Anna Schwäble

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’s Gretle a’ der Kunkel[1]

Wia wurd miar dea Winter Mei’ Zeit au so lang, Wia ischts miar um ’s Hearz oft So schwer und so bang

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Mi ka’ jô nix freua,

Was Andre vergnüagt, – Weils ällweil da’ Sinn miar Nôch Stuagert na ziagt. Mei’ Rad will et schnurra,

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Dear Fad so oft bricht,

Dui ganz Spinnerei ischt Äll Fahrt ganz verricht[2]. Wia bleibt miar mei’ Rädle Oft stauh’ o’verhofft,

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Dean Fada, dean netz i

Mit Thräna gar oft! Voar Loid, – jô voar Hoimwaih Mei’ Hearz mir oft bebt, Weil huier mei’ Frieder

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Miar d’ Kunkel[1] et hebt!

Scho’ morge’ds – dô lôßt ear Sei’ Vieh nemme naus, Wia hôt ear als knällt jô Dô abe am Haus.

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Und melk i em obe’ds,

Versieh-n-i mein Stall, ’s klopft nemme ans Fea’schter, – Oh! ’s fehlt überall! Jô freile dear Jäger,

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Dear schneckelet rum;

I laß mi net blicka, – I be’ net so dumm! I ka’s neamer klaga, Und streits Älle weg;

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– Sott is ebber[3] saga,

I siags blauß mei’m Scheck. Mei’ Scheck ischt mei’m Frieder Sei’ Liableng jô gwea, Mei’ Scheck hôt mein Frieder

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Jâ au so gearn gseah’.

’s ischt lang noh bis z’ Früahleng Wia lahm gôht au d’ Zeit! – I muaßs halt verwarta, Doch – nô kommt mei’ Freud.

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Jô, gwiß wurds nô besser,

Vo’ Thräna koi’ Spur, Dô kommt jô mei’ Frieder In sei’ra’ Montur. Wia schö’ wurd mei’ Frieder

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In Oneform sei’,

Ear ischt jô so sauber, Et z’ grauß und et z’ klei’!

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I glaubs, daß mei’ Frieder

„Getreu miar verbleibt,“

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Und dronnt in deam Stuagert

Sei’ Zeit guat vertreibt. Ear betet sein Seaga In sei’ra’ Kasearn, Und fluacht et wia Andre,

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Drum hôt ma’-n- au gearn!

– Jetzt stôht gwiß mei’ Frieder Alloi’ uf der Wacht! – Und i gang zuar Ruah jetzt Und sag em „Guat Nacht!“

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