Ossians Sonnengesang
O die du, rund wie meiner Väter Schild, Wandelst, Sonne, dort oben! Woher dein ewig Licht? Von wannen quillt Dein Stralenstrom? Mit Majestät erhoben
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Trittst du herfür! – Da zittern zurük
Die dunkeln Gestirne vom tagenden Himmel: Frostig bleich fliehet der Mond ins Abendwellengewimmel Finster vor deinem allherrschenden Blik! Einsam gehst du, angethan mit Lichte! –
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Wer in deinem Lauf gibt dir Geleit?
Von den Bergen stürzt die stolze Fichte; Berge selbst zerstäuben für der Zeit; Gen Himmel steigt und niederfällt das Meer: Aber du jauchzest unwandelbar herrlich daher.