Die Spinne und der Seidenwurm
In ein gewißes Haus kam einmal eine Spinne, Und hub allda zu spinnen an, Und sprach zum Seidenwurm: „Sieh da, was ich beginne! „Ein Beytrag stünde mir von dir nicht übel an.“ –
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Der Seidenwurm ließ sonder Zwang
Sich sogleich dazu willig finden, Und fängt wohl an, ihr ellenlang= Gedrehte Fäden einzusenden; Die legt sie dann in ihr Gemächt
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Jezt hier, jezt anderwärts zurecht. –
Da sizt sie nun entzükt in sich verloren Ob ihrem Wunderding, das sie zur Welt gebohren; Als plözlich aufgemacht Die Stubenthüre kracht. –