o wie glücklich / wer nicht liebet /

by Hans Aßmann Freiherr von Abschatz

O wie glücklich / wer nicht liebet /
Wer nicht fühlt in seinem Herzen
Heisse Schmerzen
Von dem Triebe
Blinder Liebe /
Der die Welt sich untergiebet.
O wie glücklich / wer nicht liebet!
Den kein falscher Blick betrübet /
Dem das Zürnen und Liebkosen
Zweyer Rosen
Ohne Sehnen
Ohne Thränen
Weder Furcht noch Freude giebet,
O wie glücklich / wer nicht liebet!
(aus: Anemons und Adonis Blumen S. 311-312)

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