Nachtwandelnd durch die dunkle Welt der Dinge
Bin ich verdammt, am Abgrund hinzugehn;
Das Licht, das wecken kann, darf ich nicht sehn,
Nicht lauschen, ob ein Ruf von aussen klinge.
Ach unerlösbar in dem Mauerringe
Des eignen Ichs verzaubert festgebannt,
Streckt ich, vergessen des Geschicks, die Hand
Verlangend aus nach dem, der zu mir dringe.
In meinen Träumen – horch! Ein süßes Locken,
Ein Liebeston! Ich schlug die Augen auf.
Da brauset es um mich wie Morgenglocken,
Vom Himmel fällt's wie Sonnenfeuerregen,
Ein Bild, ein Gott steigt aus der Glut herauf -
Und todtbereit stürz ich mich ihm entgegen.