Mein Herz war einst so froh und frei
Zu den Webern, wenn Ihr geht, Nehmt Euch in Acht, geht nicht zur Nacht, Zu den Webern, wenn Ihr geht. Die Mutter schickte mich zur Stadt,
Doch wob ich noch nicht gar so lang, Da hatt’ ich schon genug. Ein junger, schmucker Weberbursch, Saß in dem Webestuhl;
Mit Haken und mit Spul! Ich saß an meinem Weberad, Und dreht’ es rund und rund; Doch, wie ich drehte, ward mir, ach!
Der Mond sank unter schon im West, Sein Antlitz war so fahl, Da führt’ mein schmucker Weberbursch Mich durch das stille Thal.
Erzähl’ ich nimmermehr, Die ganze Gegend wüßt’s dann bald Was mir geschehen wär’. [17] Zu den Webern, wenn Ihr Mädchen geht,
Nehmt Euch in Acht, geht nicht zur Nacht, Zu den Webern, wenn Ihr geht.