An Mary im Himmel

by Robert Burns

Du Stern im müden Morgenstrahl,      Du flohst nicht mit der Finsterniß; Du bliebst, zu schau’n des Tages Qual,      Der Mary mir vom Herzen riß.

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O, theurer Schatten, mir entrückt,

     Wo weilst Du nun, in sel’ger Ruh’? Schau’st Du auf mich, so schmerzbedrückt,      Dann läch’le, Selige, mir zu. – Die Stund’ vergeß ich nimmermehr

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     Und nie vergeß ich jenes Thal,

Wo wir am sanftgewund’nen Ayr      Gesehen uns zum letzten Mal. Die Ewigkeit selbst nicht verwischt,      Der Freuden Nachhall, nun vorbei,

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Nie Deines Kusses Bild erlischt,

     Wer dacht’, daß es der letzte sei!? – Der Ayr küßt’ seinen stein’gen Strand,      Fast überwölbt mit wildem Wald; Die Birke drückt’ die Dornenwand

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     An’s Herz, mit zärtlicher Gewalt.

Die Blumen hauchten Liebespein,      Von Liebe sang’s im grünen Hag’, Bis, ach, der Abenddämmerschein,      Beendete den schönen Tag.

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O, die Erinn’rung immer wacht,

     Und stets in jenen Seenen lebt, Wie Zeit den Eindruck stärker macht,      Wie sich das Strombett tiefer gräbt. [130] O, theurer Schatten, mir entrückt,

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     Wo weilst Du nun in sel’ger Ruh?

Schaust Du auf mich so schmerzbedrückt,      Dann läch’le, Selige, mir zu! –

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