Mahnung

by Gerrit Engelke (1890–1918) · 1921 German

Laß sein, laß sein,
Ich bin nicht dein.
Mein Herz ist tot,
Doch deins glüht rot
Und weiß noch kaum von Liebe.

Ich würde kalt
(Sobald, sobald),
So ohne Grund
Von deinem Mund,
Aus deinem Glücke sinken.

Laß sein, laß sein -
Ich bin nicht dein.
Dein Wunderstern
Ist dir noch fern;
Nun warte, bis er kommt. (S. 177)
_____

More poems by Gerrit Engelke

  • Als ich dich sah

    Wie ein Schatten flog dein Angesicht
    Über meine Augen hin,
    Verblich und ließ nicht Spur in meinem Sinn. …
  • An den Geliebten

    Du hast mit leisem Finger
    An mein Herz gerührt,
    Und hast mit einem Blicke …
  • An dich

    Steh ich vor Dir,
    Ein Mann und Geliebter,
    Allen Blick in Deinen tauchend, …
  • Apassionata

    Du hast durch Deinen Kuß
    Mein stromvoll Blut geweckt
    Und mein Gesicht warm aufgehoben aus dem Tag, …

All poems by Gerrit Engelke →