Lied des Gefangenen
Als meine Großmutter die Lise behext, Da wollten die Leut sie verbrennen. Schon hatte der Amtmann viel Dinte verklext, Doch wollte sie nicht bekennen.
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Und als man sie in den Kessel schob,
Da schrie sie Mord und Wehe; Und als sich der schwarze Qualm erhob, Da flog sie als Rab’ in die Höhe. Mein schwarzes, gefiedertes Großmütterlein!
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O komm’ mich im Thurme besuchen,
Komm’! fliege geschwinde durch’s Gitter herein, Und bringe mir Käse und Kuchen. Mein schwarzes, gefiedertes Großmütterlein! O möchtest du nur sorgen,
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Daß die Muhme nicht auspickt die Augen mein,
Wenn ich luftig schwebe morgen.