Licht und Finsterniß

by Maria Clementine Francois

 Licht und Finsterniß.  Sonnet.      So bricht denn nun, der dunkeln Nacht entschwebend, Des Geistes Morgen glänzend uns heran; Der Wahrheit öffnet siegend sich die Bahn, Die Freiheit nahet, ihr Panier erhebend. –

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     Die Finsterlinge aber rufen bebend:

„Traut nicht! das hat der Lügengeist gethan!“ In dichten Schaaren rücken sie heran, Uns gern die dunkeln Zeiten wieder gebend;      Die Welt verdummend; in den Blicken Frieden,

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Den Glauben pred’gend, sünd’gend mit der That,

Und auf den Lippen reuig Büßungspsalmen.      Doch anders hat der Weltgeist es entschieden, Denn unaufhaltsam rollt der Zeiten Rad; Den, der es hemmen will, wird es zermalmen!

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