Landschaft

by Charles Baudelaire

Ich will um keusch meine verse zu pflegen Wie sterngucker nah an den himmel mich legen · Will hören neben dem glockenturm Die feierklänge getragen vom sturm.

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Hoch in der kammer das kinn auf dem arme

Seh ich die werkstatt mit lärmendem schwarme · Den rauchfang den turm und die wolken weit · Die mahnenden bilder der ewigkeit. Süss ist es · bricht durch die nebel ein schimmer ·

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Droben ein stern und die lampe im zimmer ·

Rauchende säule zum himmel schiesst · Mond seinen bleichen zauber ergiesst. [124] Frühling seh ich und sommer verschwinden Und kommt der winter mit eis und winden

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Schliess ich die thüren und läden zugleich ·

Baue im dunkel mein feeenreich. Träumen werd ich von bläulichen dünsten Gärten und weinenden wasserkünsten Küssen und blumen bei nacht und bei licht

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Unschuldig wie ein schäfergedicht.

Machtlos die scheiben bestürmendes toben Lenkt mein geneigtes haupt nicht nach oben. Tief versunken in schwärmerei Ruf ich nach willen den frühling herbei ·

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Zieh aus der brust eine sonne und spinne

Laue luft mit dem glühenden sinne.

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