Komm' zurück!

by Theresa Gröhe (Ps. T. Resa)

Zuweilen fahr' ich jäh aus Nacht und Schlaf,
Dem Traume fluchend, der mein Herz umsponnen,
Dem Traum, gemischt aus Qualen und aus Wonnen.
Ein Dolchstoß, der die Todeswunde traf. - -

Und heißen Auges starr' ich in die Nacht.
Es träumte mir - Gott! daß ich es vergäße!!
Daß ich auf deinen Knieen wieder säße,
Um uns des Herbstwalds goldne Märchenpracht.

O dieser Träume sinnverwirrend Glück!
Gleich Himmelswonnen und gleich Höllenflammen,
Mit wildem Aufschrei breche ich zusammen -
Mein Glück - mein Herz - mein Leben, komm' zurück! (S. 99)
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