Junge Pferde
[30] JUNGE PFERDE Wer die blühenden Wiesen kennt Und die hingetragene Herde, Die, das Maul am Winde, rennt: Junge Pferde! Junge Pferde!
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Über Gräben, Gräserstoppel
Und entlang den Rotdornhecken Weht der Trab der scheuen Koppel, Füchse, Braune, Schimmel, Schecken! Junge Sommermorgen zogen
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Weiß davon, sie wieherten.
Wolke warf den Blitz, sie flogen Voll von Angst hin, galoppierten. Selten graue Nüstern wittern, Und dann nähern sie und nicken,
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Ihre Augensterne zittern
In den engen Menschenblicken.