Jessy
Auf das Wohl der Maid, die ich liebe! Die ich liebe, ach, liebe so sehr. Du bist süß, wie der Liebenden Lächeln, Und sanft wie die Abschiedszähr’ – Jessy!
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Und wirst Du selbst nimmer die Meine,
Ist Hoffnung mir selber verwehrt; So sei doch, für Dich zu verzweifeln, Das herbsüße Loos mir bescheert – Jessy! [100] Ich traure durch sonnige Tage
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Und denk’ Deiner Reize mit Harm;
Der Traum jedoch führt mir allnächtlich Dich liebliche Maid in den Arm – Jessy! Mich tröstet Dein himmlisches Lächeln, Mich tröstet Dein Augenpaar, ach!
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Doch, all’ uns’re Liebe im Herzen,
Nichts gegen das Schicksal vermag – Jessy! Auf das Wohl der Maid, die ich liebe! Die ich liebe, ach, liebe so sehr. Du bist süß wie der Liebenden Lächeln
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Und sanft wie die Abschiedszähr’.