Im October 1788

by Friedrich Gustav Schilling

Daß du mein Auge wecktest zu diesem goldenen Lichte, daß mich dein Aether umfließt, daß ich zu deinem Aether hinauf einen Menschenblick richte, der ihn edler genießt,

5
daß du einen unsterblichen Geist der dich, Göttliche denket,

und in die schlagende Brust Gütige, mir des Schmerzens wohlthätige Warnung geschenke: und die belohnende Lust, Daß du des Geistes Gedanken, des Herzens Gefühle zu tönen

10
mir ein Saitenspiel gabst,

Kränze des Ruhms und das buhlende Glück deinen stolzeren Söhnen, mir ein Saitenspiel gabst, Daß dem trunkenen Sinn von hoher Begeistrung beflügelt, schöner das Leben sich mahlt,

More poems by Friedrich Gustav Schilling

All poems by Friedrich Gustav Schilling →