Gedichte

by Friedrich Gustav Schilling

1. Göttinn! Der die Wonnezähre Von der Rosenwange träuft; Der des Lohnes goldne Aehre Kindlich an dem Busen reift: Sei in deinem Heiligthume, Das die Seligkeit umfliest, Engelschwester! Himmelsblume! Hoch und traulich mir gegrüst. 2. Du entfliehst dem Fürstenthrone, Wo dein Afterbild sich bläht: Reicht dem Edlern nur die Krone, Der, wie du, verborgen sät – Blühst in unbekannten Hainen, Kehrst in niedre Hütten ein; Weihst den Aermern nur zu deinen Stillen Seligkeiten ein.

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