Im Hirn spukt mir ein Mährchen wunderfein

by Heinrich Heine

     Und in dem Mährchen klingt ein feines Lied,      Und in dem Liede lebt und webt und blüht      Ein wunderschönes, zartes Mägdelein.

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Und in dem Mägdlein wohnt ein Herzchen klein,

     Doch in dem Herzchen keine Liebe glüht;      In dieses lieblos frostige Gemüth      Kam Hochmuth nur und Uebermuth hinein. Hörst du wie mir im Kopf’ das Mährchen klinget?

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     Und wie das Liedchen summet ernst und schaurig?

     Und wie das Mägdlein kichert leise, leise? Ich fürchte nur, daß mir der Kopf zerspringet:      Und, ach! da wär’s doch gar entsetzlich traurig,      Käm’ der Verstand mir aus dem alten Gleise.

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