An Herrn Cunningham
Nun lacht die Wiese, blüht der Dorn In holder Frühlingszeit: Das, sanft bewegte, grüne Korn Sich milden Regens freut.
Was Gott beschieden hat, Nur ich allein, mit wunder Brust, Geh’ auf der Sorge Pfad. Das Fischlein in dem Silberbach,
Und fürchtet, unter schatt’gem Dach Des Anglers Kunst nicht sehr. Mein Leben war der Silberbach, Das Fischlein, das war ich,
Verdorr’t den Quell und mich. Des kleinen Blümlein’s friedlich Loos, Dort an der Felsenwand, Das, außer Vögleins Liebgekos’,
War meines – bis die Liebe auch Gebleichet meine Blum’; Nun kommt in ihrem heißen Hauch All’ meine Jugend um.
In’s klare Blau hinein, Und thaubeglänzt ihr Liedchen singt Im Morgensonnenschein So fröhlich war ich und gesund
Die Liebe, ach, in trüber Stund’, Zu meinem Unglück fing. Wär’ ich erzeugt in Grönlands Schnee, Im Afrikanerland;
Hätt’ Peggy nie gekannt. Der Mensch, deß Urtheil: „Hoff’ nicht mehr“ Wer schildert seinen Schmerz! Die Brust ist krank und freudeleer,