Herbstmorgen
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Herbstmorgen.
1840. Die Wolken ziehn wie Trauergäste Den Mond zu Grabe zu geleiten; Der Wind durchfegt die starren Aeste, Und sucht ein Blatt aus bessren Zeiten.
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Die grünen Tannen schaun so düster
Auf eine jung-geknickte Eiche, Als blickten trauernde Geschwister Auf der geliebten Schwester Leiche.
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Schon flattern in der Luft die Raben,
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Des Winters unheilvolle Boten;
Bald wird er tief in Schnee begraben Die Erde – seinen großen Todten. Ein Bach läuft hastig mir zur Seite; Er ahnt des Winters Eisesketten,
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Und stürzt sich fort und sucht das Weite
Als könnt’ ihm Flucht das Leben retten. Da mocht’ ich länger nicht inmitten So todesnaher Oede weilen; Es trieb mich fort, mit hast’gen Schritten
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Dem flücht’gen Bache nachzueilen.