Herüber zog eine schwarze Nacht.

by Georg Weerth

[83] 2. „Herüber zog eine schwarze Nacht.“ Herüber zog eine schwarze Nacht. Die Föhren rauschten im Sturme; Es hat das Wetter wild zerkracht Die Kirche mit ihrem Thurme.

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[84] Zerschmettert das Kreuz; zerdrückt der Altar;

Zermalmt das Gebein in den Särgen – Die gothischen Bögen wälzen sich Donnernd hinab von den Bergen. Zum Dorfe stürzt sich Thurm und Chor

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Als wie zu einem Grabe –

Da fährt entsetzt vom Lager empor Und spricht zur Mutter der Knabe: „Ach Mutter, mir träumte einen Traum so schwer, „Das hat den Schlaf mir verdorben.

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„Ach Mutter, mir träumte, so eben wär’

„Der liebe Herr Gott gestorben.“

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