Hab’ ich nicht dieselben Träume

by Heinrich Heine

     Hab’ ich nicht dieselben Träume Schon geträumt von diesem Glücke? Waren’s nicht dieselben Bäume, Blumen, Küsse, Liebesblicke?

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     Schien der Mond nicht durch die Blätter

Unsrer Laube hier am Bache? Hielten nicht die Marmorgötter Vor dem Eingang stille Wache?      Ach! ich weiß wie sich verändern

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Diese allzuholden Träume,

Wie mit kalten Schneegewändern Sich umhüllen Herz und Bäume;

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     Wie wir selber dann erkühlen

Und uns fliehen und vergessen,

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Wir, die jetzt so zärtlich fühlen,

Herz an Herz so zärtlich pressen.

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