An G * * * g

by Susanne von Bandemer

An G***g. Sey mir gegrüßt, ο Freund! am Zauberstrande Parthenopens, die du dir auserwäht Zur Schutzgöttinn; und sey in ihrem Lande Den Glücklichsten stets beygezählt.

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Allein vergiß in ihren Myrthenhainen.

Vergiß, mein G***g, die deutschen Eichen nie: Hier wo Thusnelda’s Töchter um dich weinen Voll süßer Seelensympathie. – Noch rauchet Blut von deiner Muttererde,

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Bellona wüthet auf entweihter Flur:

Die guten Laren sind geraubt dem Herde; Und Flammen zeichnen ihre Spur.

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