Es fällt ein Stern herunter

by Heinrich Heine (1797–1856) · 1827 German

Aus seiner funkelnden Höh’;
Das ist der Stern der Liebe,
Den ich dort fallen seh’.

Es fallen vom Apfelbaume
Der weißen Blätter viel;
Es kommen die neckenden Lüfte,
Und treiben damit ihr Spiel.

Es singt der Schwan im Weiher,
Und rudert auf und ab,
Und immer leiser singend,
Taucht er in’s Fluthengrab.

Es ist so still und so dunkel!
Verweht ist Blatt und Blüth’,
Der Stern ist knisternd zerstoben,
Verklungen das Schwanenlied.

Source: Wikisource

More poems by Heinrich Heine

All poems by Heinrich Heine → · More German poems →