Einer Malabaresin
Dein fuss so fein wie deine hand · der hüfte breite Bestände mit der schönsten weissen frau im streite. Dem denker-künstler ist dein körper lieb und traut Und schwärzer ist dein sammtnes aug als deine haut.
Es ist dein amt des herren pfeife zu besorgen. Du giebst den frischen duftigen krügen ihren ort · Du treibst vom bett die schwärmenden insekten fort. Und singen in dem morgenwinde die platanen
Dann wandelst du wohin du wünschest stundenlang Und murmelst einen alten unbekannten sang. Und bringt der abend mit dem scharlachmantel schatten So legst du sachte deine glieder hin auf matten
Und sind wie du an anmut und an blumen reich .. Warum du · glücklich kind · nach unseren gestaden Dich sehnst die übervölkert sind und leidbeladen · Der schiffer starke arme dir zum schutz bestimmst ·
Du halb bekleidet nur mit leichten musselstoffen Da drüben von dem schnee- und hagelsturm getroffen · Wie wirst du weinen um die tage frei und unbewusst! Du musst mit rohen schnüren fesseln deine brust ·
Und deiner reize seltsam fremden duft verkaufen. Dann suchst du starren blicks im nebel schwarz und kalt Der fernen kokosbäume schwankende gestalt.