Zu deinem Lob ist alle Welt bereit. Wem sollte nicht des ersten Blicks Entzücken Dein süßes Bild tief in die Seele drücken? Du Wunder aller Liebenswürdigkeit!
Wo du erscheinst, erblühet Heiterkeit; Ein einziger von deinen süßen Blicken Vermag den Aermsten dauernd zu beglücken; Beschämt durch dich, erröthet selbst der Neid.
Und doch muß ich dich eines Makels zeihen, Zu deinem Lobe auch den Tadel reihen, Und Schatten zeigen, wo nur Licht erschien:
O Ueberreiche! der so viel beschieden; Nimmst du nicht ungenügsam, unzufrieden, Die Ruhe Aller, die dir nahen, hin? (S. 12-13)