Draussen und drinnen
Draussen dunkle Kälte, Sturmes-Tosen,
Drinnen Lachen, neckisches Erbosen,
Wärme, Lichterglanz, ein Fliehn und Haschen
In stets wechselnden graziösen Posen.
Er ein Knabe, frisch und braun und prächtig,
Sie ein Mädchen, zart wie weisse Rosen.
Müde endlich, ruhn sie, plaudern leise,
Ihre Stimmen, ihre Blicke kosen –
O wie süss ist Einsamkeit zu zweien,
Und wie arm sind all die Liebelosen! (S. 88)
Drinnen Lachen, neckisches Erbosen,
Wärme, Lichterglanz, ein Fliehn und Haschen
In stets wechselnden graziösen Posen.
Er ein Knabe, frisch und braun und prächtig,
Sie ein Mädchen, zart wie weisse Rosen.
Müde endlich, ruhn sie, plaudern leise,
Ihre Stimmen, ihre Blicke kosen –
O wie süss ist Einsamkeit zu zweien,
Und wie arm sind all die Liebelosen! (S. 88)