Diesen liebenswürd’gen Jüngling

by Heinrich Heine

     Diesen liebenswürd’gen Jüngling Kann man nicht genug verehren; Oft traktirt er mich mit Austern, Und mit Rheinwein und Liquören.

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     Zierlich sitzt ihm Rock und Höschen,

Doch noch zierlicher die Binde, Und so kommt er jeden Morgen; Fragt, ob ich mich wohlbefinde;      Spricht von meinem weiten Ruhme,

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Meiner Anmuth, meinen Witzen;

Eifrig und geschäftig ist er Mir zu dienen, mir zu nützen.      Und des Abends, in Gesellschaft, Mit begeistertem Gesichte,

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Deklamirt er vor den Damen

Meine göttlichen Gedichte.      [238] O, wie ist es hoch erfreulich, Solchen Jüngling noch zu finden, Jetzt in unsrer Zeit, wo täglich

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Mehr und mehr die Bessern schwinden.

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