Die Schwatzhaftigkeit

by Christian Felix Weiße

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Die Schwatzhaftigkeit.

So schweig doch, kleine Schwätzerin! Hast du noch stets etwas zu sagen? Und immer noch etwas zu fragen? Die Zeit fliegt, wie ein Vogel hin.

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Bringt dir das Gestrige Genuß?

Kennst du das Glück vom nächsten Morgen? So laß uns lieber dafür sorgen, Was man jetzt thun, nicht, sagen muß. Bedenk, wie mancher Augenblick

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Ist plaudernd, ungenützt verschwunden,

Und Augenblicke werden Stunden, Und Jahre, Stunden voller Glück. Du machst, daß ich selbst schwatzhaft bin – – Wohlan, laß uns mit heißen Küssen

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Den plauderhaften Mund verschließen! – –

Wenn wirds, du kleine Schwätzerin?

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