Die Mutter an ihren Erstgebornen

by Susanne von Bandemer

Kämpfend zwischen Tod und Leben, Hoch durchglüht von Zärtlichkeit, Fühlt’ ich nie das Wonnebeben Einer Mutter, so wie heut.

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Als ich nach der Jammerstunde,

Holder Säugling, dich erblickt; Als der Schrey aus deinem Munde Mich zur Himmelslust entzückt: O, da dacht’ ich nicht der Schmerzen,

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Nicht der Wöchnerinn Gefahr:

Nur mit Liebetrunk’nem Herzen Küßt’ ich den, den ich gebar,

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