Die blauen Füße
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Die blauen Füße
Feucht Geriesel, wie mit Nadeln Auf den matten Wimpern prickelnd, Düster um Gestalten wickelnd Lastet Nebel tief herab.
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Dieses Wandern ist kein Suchen,
Ist nur Irrgang in Beklemmung, Aller Freude dumpfe Hemmung, Selbst des klaren Schmerzes Tod. Hätt’ ich nie von Sonnengipfeln
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Über’s graue Meer gesungen,
Meine Seele, müd gerungen, Wäre längst ihr eigen Grab. Doch nun leuchtet ein Geheimnis, Und ich muß es mir erstürmen.
15
Mag sich Wolk’ auf Wolke türmen:
Droben wandeln blaue Füße, Droben trägt auf Sturmesschwingen Ätherluft die schweren Glieder; Meine Berge schimmern wieder,
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Ferne greift sich selig nah.
Dieses Wandern, welch beglückend Raumergreifen und Behalten! Reigen klingender Gestalten Taumelt durch die Sonnenflur.