Der Osterhase
[255] Der Osterhase. Der Has, der Has, der Hase, Hat uns gelegt im Grase Viel Eilein, gelb und roth, Will hinter Stauden und Hecken
So hat es keine Noth, Wir suchen ihn im Grase, Da liegt er schon, der Hase. Auf bunten grünen Matten
Des Blüthenbaums hervor, Hier bei den Tulpenbeeten, Dort hinter den Staketen, Bei’m hohen Gartenthor,
Die bunten, die grünen, die blauen. Im jungen Tannenwuchse, Im hohen, schlanken Buchse, Dort bei dem Veilchenstrauch,
[256] Links vor der Maienrose Liegt gar ein schönes auch, Drei, vier, fünf, sechs dahinten Dicht bei den Hyazinthen.
„Daß kein’s zur Erde falle, Nehmt Kinder! euch in Acht; Denn wenn zerbricht die Schale, Seid ihr mit einem Male
Drum legt sie sacht ins Bettchen, Ins weiche Eierkrättchen.“ Zu süßen Osterfladen Sind wir nun eingeladen,
Da lassen wir uns schmecken Die Fladen und die Wecken In aller Herrlichkeit: Vivat die Osterfeier,