Der Herbstwind rüttelt die Bäume

by Heinrich Heine

     Der Herbstwind rüttelt die Bäume, Die Nacht ist feucht und kalt; Gehüllt im grauen Mantel, Reite ich einsam im Wald!

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     Und wie ich reite, so reiten

Mir die Gedanken voraus; Sie tragen mich leicht und luftig Nach meiner Liebsten Haus.      [162] Die Hunde bellen, die Diener

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Erscheinen mit Kerzengeflirr;

Die Wendeltreppe stürm’ ich Hinauf mit Sporengeklirr.      Im leuchtenden Teppichgemache, Da ist es so duftig und warm,

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Da harret meiner die Holde –

Ich fliege in ihren Arm.      Es säuselt der Wind in den Blättern, Es spricht der Eichenbaum: Was willst du, thörichter Reiter,

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Mit deinem thörichten Traum?

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